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Westafrika Tour 2006 PDF Print E-mail

JEEPTOUR DESTINATION LAGOS

SPANIEN - MAROKKO - WESTSAHARA - MAURETANIEN - MALI - BURKINA FASO - TOGO - BENIN - NIGERIA

17. Juli - 11. August 2006 

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Ein Abenteuer mit Harald Altenbach, Dirk Tillmann, Thomas Hiete, uns beiden sowie unserem Vierbeiner Pluto und zwei Landrover Discoveries. Unsere hilfreichsten Reiseführer waren der Lonely Planet "West Africa", das Reise Know-How "Durch Afrika, Band 1: Marokko bis Benin", die Michelin-Karte Nr. 741 "Nordwest-Afrika" und nicht zuletzt viele Einheimische!

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In der Fotogalerie/Reiseimpressionen sind eine Auswahl unserer unzähligen Bilder dieser faszinierenden Tour sowie Landkarten mit dem Routenverlauf zu finden.


Aus unserem Reisetagebuch ...


TAG 1 - Montag, 17. Juli 2006
TAGESETAPPE: Cannero Riviera (ITALIEN) über Südfrankreich nach Javea (SPANIEN)
GEFAHRENE KILOMETER: 1.500 km

Während wir vom Lago Maggiore um 5 Uhr morgens in Cannero, Italien, losfahren machten sich Harald, Tilly und Thomas (mit Prolog von Oedese) bereits einige Tage vorher von Pforzheim aus auf den Weg. Nach 20 Stunden Fahrt und dem Abschleppintermezzo aus dem 13 km langen Frejus-Tunnel zwischen Italien und Frankreich treffen wir auf die drei Jungs und werden herzlich mit einem Wiedersehensbier in Javea (Spanien) empfangen. Pluto übersteht seine bis dato längste Auto-Fahrt problemlos.
 

TAG 2 - Dienstag, 18. Juli 2006
TAGESETAPPE: Javea - Algerciras (SPANIEN)
GEFAHRENE KILOMETER: 720 km (2.220 gesamt)

Ab durch Spanien Richtung Gibraltar! Leider muss mangels Zeit der Besuch des Affenfelsens auf Gibraltar gestrichen werden. Von der südspanischen Küste aus können wir die Inselerhebung sehen. Nach langem Suchen finden wir einen schönen Campingplatz in Algeciras.

Oh Schreck, beim ersten Aufbau des Dachzeltes von Harry, Tilly und Thomas müssen sie feststellen, dass die Leiter nicht bis zum Boden reicht. So ein Pech - aber erfinderisch wie sie sind, gibt es immer eine einfallsreiche Lösung. Bravo!

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Kurz vor Afrika nochmals alle Wassertanks vollmachen und festzurren! Pluto war immer als erstes an Bord - egal wie und wo

TAG 3 - Mittwoch, 19. Juli 2006
TAGESETAPPE: Algeciras (SPANIEN)  - Tanger (MAROKKO) - Tetonan - Chefchaouen - Quazzane - Fes
GEFAHRENE KILOMETER: 370 km (2.590 km gesamt)

Afrika wir kommen !

Bei der Fährüberfahrt von Spanien nach Marokko können wir nochmals die Felsen von Gibraltar sehen. An Bord der Fähre werden die Grenzformalitäten und die Autoversicherung problemlos erledigt

Nach Ankunft am Campingplatz in Fes schafft das Chaos-Team sich langsam zu organisieren. Campinglicht brennt um 20 Uhr nach Erstinbetriebnahme (es ist bereits seit einer Stunde dunkel) und irgendwann ist auch die Dosenravioli warm und genießbar.

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TAG 4 - Donnerstag, 20. Juli 2006
TAGESETAPPE: Fes
-Ifrane - Azrou - Ajabo - Khenifra - Beni-Mellal - Oulad M´Barek - Ouaouizarth (MAROKKO)
GEFAHRENE KILOMETER: 400 km (2.990 km gesamt)

Die heutige Etappe führt uns durch wunderschöne, vielseitige Landschaften des Mittleren Atlasgebirges von Marokko. Einen kuriosen Anblick verschafft uns die Stadt Ifrane (1.661 m hoch) mit ihren europäisch anmutenden Spitzgiegelmäusern und Ziegeldächern. Kurz vor dem schwarzwaldähnlichen Foret de Cedre fahren wir unsere erste unbefestigte Piste!

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Zum Mittagessen gibt es bei herrlichem Ausblick TAJINE, eine marokkanische Spezialität. Anschließend geht es wieder bergab mit einmaligen Eindrücken und herausfordernden Geröllpisten. Noch in der Dämmerung versuchen wir einem Mopedfahrer Pannenhilfe zu leisten - leider erfolglos, da unsere Pumpe nicht passt. Ein sehr idyllischer Platz direkt am See wird unser Campinglager für diese Nacht.

TAG 5 - Freitag, 21. Juli 2006
TAGESETAPPE:
Ouaouizarth - Bin-El-Quidane - El-Kelaa-des-Sraghna - Ben Guerir - Marrakesch (MAROKKO)
GEFAHRENE KILOMETER: 400 km (2.990 km gesamt)

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Aufwachen in der Natur: faszinierender Ausblick auf See und Gebirge, lautes Esels-IA direkt vor dem Zelt und Dromedare schreiten in einiger Entfernung ihres Weges. Der Tag beginnt mit kurzem Baden im See, manche schwimmen auch eine Runde *brrrr*. Frühstücken und dabei die Idylle genießen. Herrlich! Danach geht es ab Richtung Marakkesch, wo wir am Spätnachmittag ankommen.

Bei unserer Ankunft in Marrakesch regnet es in Strömen. Wir entscheiden zunächst einen Kaffee zu trinken. Dabei lauschen wir den aus den Moscheen ertönenden Allah-Gebeten. Anschließend flanieren wir über den Marktplatz 'Djemma-El-Fna' mit seinem wunderbar bunten Flair.
 

TAG 6 - Samstag, 22. Juli 2006
TAGESETAPPE:
Marrakesch - Chichaoua - Ait Melloul - Tiznit - Bou-Izakarne - Tan-Tan - El Quatia - Tartaya - Laayoune (MAROKKO)
GEFAHRENE KILOMETER: 400 km (2.990 km gesamt)

Schöne Gebirgslandschaften durch den Anti-Atlas führen uns in das Gebiet der Westsahara, die schon einen Vorgeschmack auf die Wüste gibt. Steinig, sandig, trocken sowie weit und breit keine Menschenseele.  Vereinzelt und auch in Herden begegnen uns tierische Wüstenbewohner ...

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In Laayoune finden wir in der Einöde einen sehr netten Campingplatz eines belgischen Ehepaares.


TAG 7 - Sonntag, 23. Juli 2006
TAGESETAPPE:
Laayoune - Boujdour - El'Argboub - Guerguarat (MAROKKO) - Nouadhibou (MAURETANINEN)
GEFAHRENE KILOMETER: 930 km (5.142 km gesamt)

Die Fahrt durch Westsahara zieht sich sehr lange. Viele Polizeikontrollen auf der Strecke. Zwischen marokkanischer und mauretanischer Grenze durchqueren wir einige Kilometer Niemandsland - sehr abenteuerlich! Und da war sie nun: unsere erste 'wirkliche' afrikanische Grenze: Hitze, Warten, Formalitäten und natürlich 'money, money'.

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TAG 8 - Montag, 24. Juli 2006
RUHETAG IN NOUADHIBOU

An einem schönen Campingplatz am Atlantik verbringen wir einen Tag mit lesen, schwimmen, relaxen und Wäsche waschen.

TAG 9 - Dienstag, 25. Juli 2006
TAGESETAPPE:
Nouadhibou - bis irgendwo an den Bahngleisen auf dem Weg nach Choum (MAURETANIEN)
GEFAHRENE KILOMETER: 355 km (5.497 km gesamt)

Heute geht es ab in die Wüste! Die ersten 100 km sind noch Teerstraße und dann erwartet uns Natur pur. Anfangs sind Sandbleche und Aluschaufel alle 100 m im Einsatz.

Immer den Bahngleisen des Eisenerzzuges (der längste der Welt) entlang. Einfacher gesagt als getan. Uns erwarten kilometerlange tiefsandige und weiche Abschnitte. Spuren sind oft sehr schwer zu erkennen, die Bahnlinie häufig nicht mehr in Sichtweite. Dieser Tag ist Abenteuer pur!

Da beim Sonnenuntergang unser Tagesziel noch in weiter Ferne ist, entscheiden wir, unsere Zelte aufzuschlagen - irgendwo in the middle of Sahara! Ein kurzer Wüstensturm erreicht uns als wir aus den Autos steigen. Bei warmem Rotwein und Schwarzbrot mit Dosenwurst lassen wir einen aufregenden und abenteuerlichen Tag ausklingen!

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TAG 10 - Mittwoch, 26. Juli 2006
TAGESETAPPE:
Wüste zwischen Nouadhibou und Choum - Choum - Atar (MAURETANIEN)
GEFAHRENE KILOMETER: 310 km (5.807 km gesamt)

Wir erwachen mit dem Sonnenaufgang und brechen früh auf. Die heutige Etappe führt uns durch Wüste pur! Es geht durch tiefsandige, nicht endenwollende, atemberaubende Dünenlandschaften. Die Hitze gleicht einem Saunabesuch. Die Sonne brennt von oben, der Wind bläst warm und der Sand ist unfassbar heiß. Mehrmals sind wir eingesandet und müssen bei dieser Hitze die Jeeps freischaufeln, Sandbleche oder Wüstengras unter die Reifen legen, anschieben.

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Sandverwehungen erschweren die Sicht auf die ohnehin schwer oder gar nicht erkennbaren Spuren, denen wir versuchen zu folgen. Wird das Benzin reichen? Werden die Autos durchhalten? Dieser Tag ist einer der abenteuerlichsten auf unserer Tour!

Erleichterung bei der Ankunft in Choum. Die Wüstenetappe ist geschafft! Sie war einzigartig fantastisch und atemberaubend aufregend. Bei einer kurzen Pause in Choum können wir tanken und ein kühles Getränk kaufen. Pluto hat die Etappe tapfer überstanden, war aber dann auch froh, als es dann nicht so 'schwungvoll' weiterging Richtung Atar.

Nach Sand- und Geröllpisten sowie dem wunderschönen Gebirgspass erwartete uns auf dem Weg nach Atar wieder eine Teerstraße. Eine Wohltat in diesem Moment!

In Atar angekommen treffen wir auf einen jungen Mauren, der in Düsseldorf studiert und uns auf eine Coke in das Restaurant seiner Familie einlädt. Wir sind alle erledigt von den letzten beiden Tagen, schlagen daher schon bald die Zelte auf und bereiten das Abendessen vor. Heute gibt es von Koch Harrie einen vorzüglichen Spätzletopf aus der Dose, den manche vor Müdigkeit erschlagen nicht mehr abwarten können.

 

TAG 11 - Donnerstag, 27. Juli 2006
TAGESETAPPE:
Atar - Akjoujt - Nouakchott (MAURETANIEN)
GEFAHRENE KILOMETER: 440 km (6.247 km gesamt)

Die heutige Etappe führt uns das Adrargebirge abwärts durch faszinierende Wüstenlandschaften, vorbei an vielen Polizeikontrollen in die Hauptstadt Mauretaniens, Nouakchott. Dort angekommen besuchen wir den eindrucksvollen Fischmarkt Port de Peche.

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Aufgrund eines unverschämten Campingplatzbesitzer verbringen wir diese Nacht in einem Hotel, Tilly übernachtet gemeinsam mit Pluto im Auto. Wir genießen ein leckeres libanesisches Abendessen und konnten den Bierpreis immerhin auf 5 Euro pro Dose runterhandeln (in Mauretanien gibt es so gut wie keinen Alkohol zu kaufen).

Fußball ist weit verbreitet in Afrika. Immer wieder sieht man Kinder und Erwachsene auf freien Flächen fußballspielen.

 

TAG 12 - Freitag, 28. Juli 2006
TAGESETAPPE:
Nouakchott - Boutilimit - Aleg - Sangrafa - Kiffa - 50 km vor Ayoun (MAURETANIEN)
GEFAHRENE KILOMETER: 758 km (7.005 km gesamt)

Heute erleben wir den Übergang von Wüstenlandschaft in die Sahelzone. Als sich der Tag mit einem gigantischen Sonnenuntergang dem Ende neigt und wir unser Tagesziel Ayoun wohl nicht mehr erreichen, schlagen wir in freier Wildbahn die Zelte auf.

 

TAG 13 - Samstag, 29. Juli 2006
TAGESETAPPE:
50 km vor Ayoun - Nema - Adel Bagrou (mauretanischer Grenzposten) - Niemandsland zwischen Nema und Nara
GEFAHRENE KILOMETER: 520 km (7.525 km gesamt)

Camping in freier Natur bringt so einiges mit sich: Getier im Essen, Käfer in der Hose, Spinnen und Skorpione in nächster Nähe.

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Mit der heutigen Etappe wollen wir die Grenze nach Mali überschreiten. Mal wieder werden wir davon überzeugt, dass auf so einer Reise durch Afrika viele anders kommt als geplant.

Bis Nema fahren wir auf Teerstraße, danach geht es auf unbefestigen Pisten weiter. In Nema versuchen wir die polizeiliche Genehmigung zur Weiterfahrt nach Mali zu erhalten. Nach langem Warten und Verhandeln fahren wir ohne eine Genehmigung weiter Richtung Grenzposten in Adel Babgrou.

Auf der Weiterfahrt erleben wir ein Naturschaupiel. Ein Sandsturm kommt auf uns zu und wir fahren geradewegs hinein.

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Es bietet sich uns ein grandioses Farbspektakel aus Sand und Regen, Pisten sind teilweise weggespült, die Umgebung ist durch unterschiedlichste gelb-orange Töne benebelt. Faszinierend! Auch nach dem Sandsturm geht es abenteuerlich weiter durch Schlamm und Matsch. Aufgrund schwer bis gar nicht erkennbarer Pisten ist die Orientierung nicht einfach. Die Regenzeit macht die Strecke kaum passierbar.

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Wir bleiben immer wieder stecken, sogar die Sandbleche sind im Einsatz. Wir freuen uns sehr über die Hilfsbereitschaft der Einheimischen, die eigenhändig Schlamm unter den Reifen wegschaufeln.

Letztendlich erreichen wir kurz vor Sonnenuntergang den mauretanischen Grenzposten in Adel Bagrou und wollen die letzten Kilometer bis Nara (Mali) eigentlich noch am selben Tag schaffen. Gemäß Karte dürftn es keine 10 km mehr sein. Es wird dunkel, wir bleiben in Schlammlöchern stecken. Unter größter Anstrengung in der Dunkelheit schafen wir es mit einer Abschleppaktion, Matsch bis zu den Knien und den letzten Energiereserven uns an einer Stelle mit festem Untergrund zu retten. Wir übernachten in den Autos irgendwo im Niemandsland zwischen Mauretanien und Mali.



TAG 14 - Sonntag, 30. Juli 2006
TAGESETAPPE:
Niemandsland zwischen Nema und Nara - Nara (MALI) - Didiene - Kolokani - Kati
GEFAHRENE KILOMETER: 380 km (7.905 km gesamt)

Nach Tagesanbruch starten wir gleich in Richtung Mali mit der Hoffnung auf einen passierbaren Weg. Wir erfahren sehr nette Hilfe der Malis, die uns den Weg weisen, der auch in der Regenzeit befahrbar ist. GESCHAFFT! Die Sonne scheint, alles wird gut! Wir sind angekommen in Nara am Grenzposten nach Mali. Nachdem dei Versicherungspapiere für die Autos erstellt sind, gönnen wir uns ein kühles Castles-Bier bevor wir unsere Fahrt Richtung Bamako fortsetzen.

Die nächsten 200 km bescheren uns mit einer schlechten Piste. Ab Kolokani geht es wieder auf einer Teerstraße weiter. Wir durchqueren viele Dörfer mit neugierigen Kindern am Straßenrand.

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In Kati schlagen wir unsere Zelte vor dem Hotel Opium auf.



TAG 15 - Montag, 31. Juli 2006
TAGESETAPPE:
Kati - Bamako - Segou (MALI)
GEFAHRENE KILOMETER: 270 km (8.175 km gesamt)

Unsere heutige Etappe führt uns über die Hauptstadt Malis, Bamako, in das idyllische Dorf Segou am Niger.

Segou ist eine wundervolle kleine Stadt mit bezaubernden Alleen, prachtvollen Kolonialbauten und romantischem Ambiente am Niger. Wir kehren in einem netten, kleinen Campinghotel ein, gefolgt von der Suchaktion nach Tilly´s Reisepass - leider erfolglos. Nach einer erfrischenden Dusche begeben wir uns erst mal in ein Restaurant am Ufer und genießen den fantastischen Sonnenuntergang am Niger.

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TAG 16 - Dienstag, 1. August 2006
TAGESETAPPE:
Segou - Bla - Koutiala - Kouri (malische Grenze) - Faramana (BURKINA FASO) - Fo - Bobo Dioulasso - Houde - Boromo
GEFAHRENE KILOMETER: 560 km (8.735 km gesamt)

Aufgrund des nicht mehr auffindbaren Reisepasses (inklusive Visum für Nigeria) von Tilly entscheiden wir, auf dem direktesten Weg nach Quagadougou (Hauptstadt von Burkina Faso) zu fahren, um dort einen Visaantrag zu stellen. Zum Glück hat Tilly zwei Pässe dabei!

Bevor wir losfahren wird in einer typisch afrikanischen Werkstatt in Segou noch der Auspuff des weißen Landrovers für umgerechnet 3 Euro zurechtgeschweißt. Auch beim Tanken wird hier noch von Hand gekurbelt.

Wir passieren viele kleine Dörfer mit Rundhütten, es sind kaum PKWs unterwegs, dafür jede Menge Fußgänger, Rad- und Mopedfahrer.

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Wir brechen unsere Fahrt bei Dunkelheit ab und kehren in ein Hotel in Boromo ein.



TAG 17 - Mittwoch, 2. August 2006
TAGESETAPPE:
Boromo - Sabou - Quagadougou (BURKINA FASO)
GEFAHRENE KILOMETER: 200 km (8.935 km gesamt)

Auf geht es in die Hauptstadt Burkina Faso: Quagadougou. Unser erster Gang ist zur deutschen Botschaft mit der Hoffnung auf Hilfe bzgl. Reisepass und Visa. Die können immerhin mit einem Anruf bei der nigerianischen Botschaft helfen. Dort werden wir zunächst auf später und letztendlich auf den nächsten Tag vertröstet.

Wir schlagen die Zelte auf einem äußerst interessanten Campingplatz namens Pharao etwas außerhalb von Quagadougou auf.

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TAG 18 - Donnerstag, 3. August 2006
TAG IN QUAGADOUGOU

Während die einen bei den Behörden auf das Visa warten, waschen die anderen Wäsche und relaxen an einem schattigen Platz.

JUHU! Am Nachmittag um vier Uhr hat Tilly sein Visa! Welch Überraschung - so schnell und sogar zum regulären Preis ohne 'dash'! Wir feiern das mit einer Platte 'poulé grillé' im Restaurant des Campingplatzes.

 

TAG 19 - Freitag, 4. August 2006
TAGESETAPPE:
Quagadougou - Koupela - Tenkodogo - Cinkasse (Grenze BURKINA FASO - TOGO) - Dapaong - Niamtougou - Kara
GEFAHRENE KILOMETER: 528 km (9.463 km gesamt)

Nach einem nächtlichen Regenguss steht der grüne Landrover am Morgen in einem Schlammloch. Aus dem Stand ist keine Fortbewegung möglich, worauf wir eine kleine Abschlepp-/ Rausziehaktion am Morgen starten. Danach brechen wir auf Richting Togo! Je südlicher wir kommen, desto grüner und tropischer zeigt sich die Natur.

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Heute abend kehren wir in einem schön angelegten Hotel 'Le Jardin' in Kara ein.



TAG 20 - Samstag, 5. August 2006
TAGESETAPPE: 
Kara - Sokode - Atakpame - Kpalime (TOGO)
GEFAHRENE KILOMETER: 370 km (9.833 km gesamt)

Die aufregenden und abenteuerlichen Erlebnisse und das fast pausenlose Fahren zehren so langsam bei manchen Mitreisenden an den Energiereserven. Das Ziel Lagos rückt immer näher. Wir entscheiden trotzdem noch einen kleinen Abstecher in den Regenwald nach Kpalime zu unternehmen.

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TAG 21 - Sonntag, 6. August 2006
TAGESETAPPE:
Kpalime - Lome - Aneho - Hilakondji (Grenze TOGO - BENIN) - Grand Popo
GEFAHRENE KILOMETER: 190 km (10.023 km gesamt)

Thomas und Tilly unternehmen am frühen Morgen einen eindrucksvollen Trip durch den Regenwald zu den Wasserfällen von Kpalime.

Die heutige Etappe führt uns durch Lome, die Hauptstadt Togos. An der Atlantikküste entlang, vorbei an unzähligen Kokospalmen überqueren wir die Grenze nach Benin und schlagen die Zelte in Grand Popo auf. Bei wunderschönem Meerblick begießen wir die Ankunft in der Auberge de Grand Popo.

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Nach dem leckeren Abendessen auf der Terasse, schlagen wir auf dem angrenzenden Campingplatz zum letzten Mal während unserer Jeeptour die Zelte auf. Die Lage ist wunderschön: direkt an der Atlantikküste, Palmen, Sandstrand. 

 

TAG 22 - Montag, 7. August 2006
TAGESETAPPE:
Grand Popo - Cotonou - Porto Novo - Igolo (Grenze BENIN - NIGERIA) - Lagos
GEFAHRENE KILOMETER: 258 km (10.281 km gesamt)

Voller Spannung auf unseren letzten Tourtag geht es los Richtung Grenzübergang nach Nigeria. Die Dauer der Grenzformalitäten toppt mit drei Stunden allen bisherigen. Auf der Weiterfahrt Richtung Lagos passieren wir etwa 20 Polizeikontrollen auf kurzer Strecke.

In Lagos fährt ein Polizist als 'Wegweiser' ein Stück mit uns bis wir glücklich um sechs Uhr abends in Beachland ankommen. Cecilia und Sunday erwarten uns schon voller Freude und Tatendrang. Pluto ist froh, wieder in seiner gewohnten Umgebung zu sein.

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Nach dem Ausladen und einer erfrischenden Dusche feiern wir den Tourabschluss im Beachland-Boatclub mit Suja und Gulder-Bier.

 

TAG 23 bis 26 - Dienstag, 8. August bis Freitag, 11. August 2006
Lagos (NIGERIA)

Das Programm in Lagos umfasste etwas Shopping auf dem Apapa Markt, einen denkwürdigen Abend im Mona Lido, Besuch bei Familie Wolandt und natürlich Eindrücke sammeln in der 15 Mio.-Einwohner-Metropole.

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Ein aufregender und erlebnisreicher Trip geht zu Ende. Andrea und Rainer sind in ihrer vorläufigen Wahlheimat angekommen. Vor Harrie, Thomas und Tilly liegen einige Stunden Flug zurück nach Deutschland und ein interessanter Zwischenstopp in Dubai.

 

Wir sind dankbar für ein unvergessliches Abenteuer, denn dieser Trip hat uns geprägt wie kein anderer. Durch diese Reise konnten wir unser bis dato von Nigeria dominiertes Afrika-Bild erweitern, viele neue Erfahrungen sammeln und unseren Horizont erweitern.

DANKE an Landrover, denn die Discos brachten uns sicher ans Ziel.
DANKE
an die vielen einheimischen Helfer, die uns ein ums andere Mal den Weg wiesen oder aus der Patsche halfen.
DANKE
an Harry, Thomas und Tilly dafür, dass ihr euch auf die Sache eingelassen habt.

 

 
 
 
 

 
 
 
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