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Der Hauptschwerpunkt der nigerianischen Wirtschaft  liegt in der Rohölförderung. Nigeria ist der weltweit sechst größte Ölproduzent. 2007 lagen das Wirtschaftswachstum bei 8,2% und die Inflation bei 7%. Der NSE Index war 2007 der weltweit siebt erfolgreichste Börsenindex. Mit der Guaranty Trust Bank ist seit 2007 die erste subsaharische Bank an der Londoner und Frankfurter Börse gelistet.
 

Über 60% der Gesamtbevölkerung leben von der Landwirtschaft. Für die Eigenversorgung werden hauptsächlich die Knollenfrüchte Yams und Kassava angebaut, die in den südlichen Landesteilen Volksnahrungsmittel sind. Dazu kommen im Norden Hirse, Sorghum, Mais und Erdnüsse sowie Reis, Bananen, Kartoffeln, Feigen, Ananas, Papaya, Mango, Bohnen und Zitrusfrüchte. Der Export von Kakao und Rohgummi hat stark nachgelassen. Im Norden bildet die Zucht von Rindern, Ziegen und Schweinen den Haupterwerbszweig.

Shiekar erntet Yamswurzeln   Erdnuss-Verarbeitung auf der Hope Eden Farm

Die Energieversorgung liegt in den Händen der staatlichen National Power Authority (NEPA) – hierzulande auch gerne mit „Never Expect Power Again“ benannt. Unzureichendes Management, Ersatzteilmangel und z.T. veraltete Anlagen führen immer wieder zu manchmal tagelang anhaltenden Stromabschaltungen. Zur Überbrückung legen sich Betriebe und Haushalte kostspielige Diesel-Generatoren zu.

Stromkabel in Lagos

Wegen seines Ölreichtums wurde Nigeria lange Zeit nicht als typisches Entwicklungsland angesehen. Man glaubte, mit Hilfe des „Petrodollars“ den bevölkerungsreichsten Staat Afrikas in ein dynamisches Industrieland mit blühender Landwirtschaft verwandeln zu können. Der Ölboom hat wegen der Fehlleitung von Mitteln und der Vernachlässigung der Landwirtschaft die Rückständigkeit weiter Landesteile nicht überwinden und den Lebensstandard der Masse der Bevölkerung nur unwesentlich verbessern können. Im Gegenteil, der Abstand zwischen Arm und Reich hat sich noch vergrößert. Nigeria zählt heute zu den 20 ärmsten Ländern der Welt und ist zu einem wichtigen Entwicklungshilfeempfänger geworden.

Unser persönliches Engagement in diesem Zusammenhang gilt der Hope Eden Farm in der Nähe von Abuja.
 
Infrastruktur 
 
Der Ölboom der 1970er Jahre ermöglichte einen Ausbau des Straßennetzes, sodass Nigeria als der verkehrsmäßig am besten erschlossene Staat Schwarzafrikas gelten kann. Allerdings führen schlecht befestigte Straßen, überhöhte Fahrgeschwindigkeiten und fehlende oder nur spärlich vorhandene Verkehrszeichen zu einer großen Zahl an Verkehrsunfällen.

Das Schienennetz der Eisenbahn beläuft sich auf 3.505 km und ist in einer allgemein guten Verfassung. Die Zahl der einsatzfähigen Eisenbahnfahrzeuge ist allerdings sehr beschränkt.

Es gibt in Nigeria 22 Flughäfen mit asphaltierten Start- und Landebahnen. Obwohl Städte wie Kano, Maiduguri oder Enugu einen Flughafen besitzen, konzentriert sich der internationale Flugverkehr nunmehr auf den Flughafen Lagos, was die Entwicklung anderer Regionen behindert. Fluggesellschaften wie z.B. Lufthansa, British Airways oder Emirates fliegen täglich von bzw. nach Lagos.

Der größte Überseehafen befindet sich in Lagos; weitere in Calabar, Warri und Port Harcourt.

Hafen in Lagos

Auf 1000 Einwohner kommen 66 Fernseher, 4 Telefone, 6 Rechner und 0,01 Internet-Zugänge. Seit Mitte der 1990er Jahre ist der Aufschwung im Mobilfunkbereich mit einer stetig wachsenden Zahl an Mobiltelefonen zu verzeichnen.
 
 
April 2008 

 

 
 
 
 

 
 
 
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