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Benin, Togo, Ghana - Dez.2006 PDF Print E-mail

 


REISEBERICHT JEEPTOUR DURCH BENIN, TOGO NACH GHANA

17. – 31. DEZEMBER 2006

Die ersten beiden Tage haben wir in unserer Relax-Oase in Benin, Auberge de Grand Popo verbracht. Nach einem hiesigen Weihnachtsbrauch verkleiden sich Kinder (mit vielen Lumpen und Masken) und ziehen los mit selbstgemachten Instrumenten, tanzen, singen und sammeln so ein bisschen Geld. Am Strand erlebten wir ein eindrucksvolles Fischererlebnis: die ganze Dorfgemeinschaft kommt zusammen um das ausgeworfene Fischernetz einzuholen; mit Gesängen und viel Kraft wird der Tagesfang an Land gezogen.



Unser nächster Stop auf dem Weg nach Ghana war in Togo, Lomé im Seemannsheim. Ein sehr ulkiges Bild war der Pappmaché-Schneemann im sonnigen Biergarten unter Palmen vom angrenzenden Restaurant Alt-München. Leider gab es kein erhofftes Hefeweizen, aber köstliches Essen. Wir verbrachten einen sehr netten Abend mit dem dt. Botschafter aus Lagos Herrn Teepe, der zufällig auch dahin reiste und der Seemannsheim-Verwalterin und Pastorin Heike Proske, die uns interessante Geschichten über die theoretische und die tatsächliche praktizierte Funktionsweise der Togolesischen Regierung erzählte. Neben der Verwaltung der Unterkünfte ist sie auch die Seelsorgerin der Seemänner, die im Hafen von Lomé ankommen.

Regenwald bei Kpalime (Togo)


Nach einer wunderschön idyllischen und kurvenreichen Fahrt durch den Regenwald sind wir in Ghana, Hohoe (vom dt. Wort Höhe abgeleitet, dieser Teil von Ghana hat früher zu Togo, dt. Kolonie, gehört) angekommen. Bei einem Spaziergang durch den Ort und über den Markt konnten wir einen ersten Eindruck der Mentalität in Ghana erleben: freundlich, zurückhaltend, fröhlich. Auf unserer Weiterfahrt Richtung Norden sind wir viel Piste gefahren an zahlreichen sehr malerischen Dörfern mit Rundhütten, vielen uns zurufenden Kindern und fröhlich winkenden Männern und Frauen vorbei.



Meterhohe Termitenhügel stehen in der Landschaft, riesige Rinderherden bewegen sich auf der Hauptstrasse fort, ein Chamäleon und zwei Schlangen haben direkt vor uns die Straße überquert. Im Mole Nationalpark angekommen, konnten wir von der Anhöhe aus den traumhaften Ausblick auf die faszinierende Natur genießen: Elefanten und Antilopen, die zum Trinken ans Wasserloch kamen und einen kilometerweiten Rundblick über die atemberaubende Savanne. Auf dem Weg wieder Richtung Süden nach Kumasi konnten wir schön den Übergang der Natur wieder in den Regenwald sehen. Bei einem kleinen Stopp haben wir uns den sehr schönen Kintampe-Wasserfall angesehen. In Kumasi (zweitgrößte Stadt Ghanas) erwartete uns ein pulsierendes Zentrum mit lagosähnlichem Verkehr. Auch hier erlebten wir sehr freundliche und hilfsbereite Menschen. Es war ein schönes Gefühl sich frei bewegen zu können ohne Belästigung.

Markt in Kumasi (Ghana)


Ein berauschendes Erlebnis war das „Eintauchen“ in den größten Markt Westafrikas. Mit allen Sinnen haben wir die Faszination des Marktes aufgesaugt: Verkaufsstände mit Stoffen, Schuhen, Obst usw. so weit das Auge reicht; Ein Zug der mitten auf dem Markt mit Getöse einfährt; Hitze; Gerüche nach gegrilltem Fleisch, Abgasen, Gewürzen, Schweiß; Menschen über Menschen, verkaufen, lachen, suchen, verhandeln; und zum Abschluss ein Sonnenuntergang, der den Markt in einer wunderschönen Kulisse erscheinen lässt. Weiter ging´s Richtung Küste, durch Regenwald, vorbei an Kautschukbäumen und Kokospalmen. Angekommen in Princess Town konnten wir im Innenhof des schönen St. Friedrichsburg Castles (altes preußisches Fort) unser Zelt aufschlagen und übernachten. Die freundliche Grace hat uns in 1,5 Stunden unser Weihnachtsessen an diesem Tag zubereitet: für jeden einen Teller Reis mit etwas Tomatensauce. Für eine Fleischmahlzeit waren wir um fünf Uhr zu spät dran (sie hätte dann noch zum Markt laufen müssen um ein Huhn zu kaufen und dies dann noch schlachten und zubereiten – unmöglich zu schaffen in einer Stunde bis zum Sonnenuntergang). Am nächsten Morgen brachte uns Steven, ein Einheimischer, den wir am Vorabend kennenlernten, frisch gepressten Orangen/Ananassaft. Köstlich. Der Ausblick von der Burg auf den langgezogenen Sandstrand gesäumt von Palmen war wunderschön.



Auf unserem weiteren Weg an der Küste entlang Richtung Osten nahmen wir drei Jungs (Volunteers in Ghana, die dort ihren Zivildienst abhalten) mit und erhielten interessante Einblicke in deren Leben vorort. Wir erlebten im St. Georg´s Castle in Elmina eine eindrucksvolle und unter die Haut gehende Führung durch die Burg, von der aus die Sklaven zumeist nach Amerika verschifft wurden. Wir hörten fürchterliche Geschichten über die unmenschlichen Lebensbedingungen der Sklaven und standen gleichzeitig genau da, wo diese schrecklichen Dinge vor sich gingen (wie z.B. in der letzten Zelle zum Schiff beim Point-of-no-Return). Es gibt an der Küste Ghanas viele Burgen aus dieser Zeit; in Cape Coast haben wir noch ein weiteres besichtigt.

Weltkulturerbe in Cape Coast


Ein schönes Naturerlebnis war unsere Wanderung durch den Regenwald im Kakuum Nationalpark, dessen Baumrinden den Einheimischen für verschiedene Krankheiten als Medizin dienen. Letzte Station in Ghana war Accra, die Hauptstadt. Wir schlenderten durch die Stadt, über den Arts und Crafts Market, passierten die Independance Arch und landeten am Abend im Ryan´s Irish Pub, der tatsächlich von einem Iren geführt wird. Auf unserer Heimreise nach Lagos hatten wir noch einen wunderschönen Abend in Benin, Grand Popo. Es gab ein köstliches Buffet mit gegrilltem Fisch und Meersfrüchten, Kochbananen, leckeren Salaten, usw. – vorzüglich, nachdem Ghana kulinarisch nicht sehr viel zu bieten hatte, konnten wir es wohl noch mehr genießen. Dazu gab es Folkoremusik der Einheimischen mit Gesang, Trommeln und Tanz. Ein schöner afrikanischer Abschluss unseres Weihnachtsurlaubes!

EINMALIGE ERLEBNISSE UND UNVERGESSLICHE EINDRÜCKE AUF 2.600 KILOMETERN WESTAFRIKA WERDEN UNS IN ERINNERUNG BLEIBEN!

 

 
 
 
 

 
 
 
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